Vita

Luise von Garnier ist seit der Spielzeit 2022/23 Ensemblemitglied am Staatstheater Augsburg, wo sie in Ihrem Fachwechsel vom Mezzosopran zum jugendlich-dramatischen Sopran unterstützt wird. In der aktuellen Spielzeit singt sie neben der Frau Fluth (Nicolai: Die Lustigen Weiber von Windsor), auch Mercédès (Bizet: Carmen), Virtu (Monteverdi: Poppea) und Belle (Glass: La Belle et la Bête). Noch als Mezzosopran sang sie in den vergangenen Spielzeiten u.a. Arsamene (Händel: Serse), Tisbe (Rossini: Cenerentola), Elisabeth Quant/Natalya Ostrova (Eggert: Die Letzte Verschwörung).  Anfang 2023 begeisterte sie mit der Partie der Mrs. X:E in der europäischen Erstaufführung von "Angel's Bone" (Du Yun) und erarbeitete Sie sich im Rahmen eines Proben-Covers die Fidelio-Leonore. Luise von Garnier wird aktuell von Romana Noack und Adrian Baianu gesangstechnisch und musikalisch unterstützt. Auch Gabriele Schnaut war bis zuletzt eine wichtige Impulsgeberin in ihrer sängerischen Entwicklung. 2023 gewann sie den 1. Preis beim Internationalen Carl-Orff-Gesangswettbewerb in München.

Von 2018 bis 2022 war Luise von Garnier festes Ensemblemitglied am Badischen Staatstheater Karlsruhe, wo sie zuletzt als Komponist (Ariadne auf Naxos) und Manja (Gräfin Maria) debütierte. In den vorangegangenen Spielzeiten war sie unter anderem als Valencienne (Lustige Witwe), Sandmännchen (Hänsel und Gretel), Dackel (Schlaues Füchslein), Zweite Magd (Elektra), Marthe Schwerdtlein (Faust) und Zweite Dame (Zauberflöte) zu erleben. 2017/18 war sie Mitglied des Opernstudios am Badischen Staatstheater und sang Partien wie Dangeville (Adriana Lecouvreur), Flora (La Traviata), Siegrune (Walküre) und Sharon Graham (Meisterklasse). 2019 debütierte sie als Dritte Sekretärin in der gefeierten Produktion von John Adams‘ "Nixon in China" an der Staatsoper Stuttgart. Bei dem Wagner-Projekt "Wider das Verlöschen" des jungen Regisseurs Haitham Assem Tantawy (Deutsche Oper am Rhein) hatte sie im Frühjahr 2022 die Gelegenheit sich im deutschen dramatischen Fach zu beweisen (Ausschnitte von Kundry, Brünnhilde u.a.). Ein erstes Engagement führte sie 2017 zu den Schlossfestspielen Wernigerode, wo sie Marthe Schwerdtlein in Gounods "Faust" verkörperte.

 

 

Luise von Garnier studierte bei Ks. Prof. Gabriele Schnaut an der Universität der Künste ihrer Heimatstadt Berlin und setzte ihr Studium an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Ingrid Haubold fort. Wertvolle Anregungen erhielt sie von Julia Varady, Brigitte Fassbaender, Christa Ludwig, Teresa Berganza, Peter Schreier, Rudolph Piernay und Hartmut Höll. Im Rahmen von Hochschulproduktionen gestaltete sie Partien wie die Fée Nulle/Lilian Nevermore in Bohuslav Martinus Oper "Die drei Wünsche" und Ottavia in Claudio Monteverdis "Die Krönung der Poppea" oder die Marquesa in Herrmann Reutters "Die Brücke von San Luis Rey".  2015 erhielt sie ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes Berlin-Brandenburg und zog 2016 ins Finale des Bundeswettbewerbs Gesang an der Berliner Staatsoper ein und gewann beim Gesangswettbewerb Stimmenzauber in Herxheim.

Mit großem Engagement widmet sich Luise von Garnier außerdem dem Liedgesang, wofür sie auch ein Stipendium der Riemschneider-Stiftung erhielt. Unter ihren zahlreichen Liederabenden erregten vor allem die szenischen Produktionen am Badischen Staatstheater "Weisen von Liebe und Tod", „Könnt ich dich in Liedern preisen“ und „Kuss der Gegenwart“ Aufsehen. 

Eine aktuelle Biografie, Tabellarische Vita und/oder Repertoireliste (Oper, Konzert, Lied)
kann auf Anfrage gerne bereit gestellt werden. Bitte nutzen Sie hierfür das Kontaktformular

Fotos - Porträt

Die Verwendung von Fotos darf nur nach vorheriger Absprache und zu Pressezwecken im Rahmen einer Berichterstattung über Luise von Garnier erfolgen. Bei einer Veröffentlichung ist als Bildquelle der Fotograf anzugeben.