Vita

Die Berliner Mezzosopranistin Luise von Garnier begann bereits im Alter von 11 Jahren klassischen Gesangsunterricht zu nehmen. Ihrer zweiten Leidenschaft folgend widmete sie sich nach dem Abitur jedoch zunächst der Japanologie, während sie sich gleichzeitig auf ein Gesangsstudium vorbereitete.

Dieses begann sie an der Universität der Künste Berlin bei KS Gabriele Schnaut und Beatrice Niehoff. Auf der Bühne des Universitätstheaters sang sie im Juli 2014 die Fée Nulle/Lilian Nevermore aus Bohuslav Martinus Oper „ Les Trois Souhaits“, außerdem war sie dort bereits als Dama (Verdi: Macbeth) und Brangäne in Ausschnitten aus Tristan und Isolde zu erleben.

 

Sie war 2015 Stipendiatin des Richard- Wagner-Verbandes Berlin-Brandenburg und spielte im Juni 2015 beim Festival „Dorf macht Oper“ die Juno in J. Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“. Als Preisträgerin des internationalen Giulio-Perotti-Gesangswettbewerbs 2015 erhielt sie neben dem 3. Platz, den Sonderpreis für die schönste Mezzosopranstimme und begeisterte Jury und Publikum mit ihrem intensiven Ausdruck.

 

Seit Oktober 2015 setzt sie ihr Masterstudium in der Opernschule der Musikhochschule Karlsruhe bei Ingrid Haubold fort, wo sie ihre ersten Erfolge als Ottavia in Claudio Monteverdis „L’Incoronazione di Poppea“  und als Mutter Lodengrün (Kinderoper „Der Große Sängerwettstreit der Heidehasen“) feiern konnte. 2016 sang sie sich bis in das Finale des Bundeswettbewerbs Gesang in der Berliner Staatsoper und ist dritte Preisträgerin beim Gesangswettbewerb „Stimmenzauber“ 2016 in Herxheim. Im April 2017 sang sie im Rahmen einer Hochschulproduktion die Marquesa in Herrmann Reutters „Die Brücke von San Luis Rey“ und im August debütierte sie bei den Schlossfestspielen Wernigerode als Marthe Schwerdtlein in Gounods „Faust“.

 

Wertvolle Inspirationen für ihr künstlerisches Schaffen erhielt sie zudem bei Julia Varady, Brigitte Fassbaender, Christa Ludwig, Teresa Berganza, Peter Schreier, Rudolph Piernay, Gerd Uecker, Hartmut Höll und Axel Bauni. Mit großer Begeisterung widmet sie sich neben der Oper dem Liedgesang – vor allem im Bereich des romantischen Liedguts gestaltete sie zahlreiche Konzerte.

 

In der Spielzeit 2017/18 war Luise von Garnier Mitglied im Opernstudio des Badischen Staatstheaters Karlsruhe und übernahm die Partien Madame Dangeville (Cilea: Adriana Lecouvreur), Flora Bervoix (Verdi: La Traviata), Zweite Dame (Mozart: Zauberflöte), Siegrune (Wagner: Walküre) und Sharon Graham (McNelly: Meisterklasse). Zur Spielzeit 2018/19 wird sie als Anfängerin ins feste Solistenensemble übernommen. 

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Tabellarische Vita von Luise von Garnier (Mezzosopran)
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